Theaterpädagogik

Leitung

Theaterpädagogik
Irmgard Bibermann, Mag.phil.
irmgard.bibermann@uibk.ac.at
0512-579361
AHS-Lehrerin, Gestalt- und Theaterpädagogin, Obfrau von spectACT – Verein für Politisches und Soziales Theater, Leiterin der ARGE Darstellendes Spiel an der PH-Tirol; Entwicklung und Leitung von Theaterpädagogiklehrgängen mit Schwerpunkt auf politischem, sozialen, emanzipatorischem Theater; Lehrbeauftragte für Methodik und Didaktik (v. a. mit theaterpädagogischen Methoden) an der Uni Innsbruck, Institut für Geschichte; Schauspielausbildung am Theater Transit / Darmstadt, langjährige Regietätigkeit im Amateurtheater, Referentin im In- und Ausland für Theatermethoden nach A. Boal und Lernen mit theater- bzw. dramapädagogischen Methoden in Schule, Erwachsenenbildung und im sozialpädagogischen Kontext. Expertin für Lehren und Lernen mit der Methode Drama in Geschichte und Politischer Bildung.

Der Fachbereich

Theaterpädagogik
Ziele / Aufgaben:

- Förderung von Lernprozessen in Gruppen (Schule, Sozialarbeit, Erwachsenbildung, Politik, Wirtschaft, Freizeit, etc.)
- Förderung und Entwicklung der sozialen und emotionalen Intelligenz
- Förderung des eigenständigen Denkens und Handelns
- Förderung von ganzheitlichem Lernen durch Erfahren und Erleben
- Kreativer Weg zur Förderung und Entwicklung von sozialen Kompetenz
- Förderung der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit
- Förderung der Präsentationskompetenz

Ausbildung / Schwerpunkte:

1) Die Spielenden

- Förderung der Ausdrucksfähigkeit: Körperbewusstsein, Rhythmus, Spannung - Entspannung, Bewegungskoordination, Bewegungstechnik, Bewegung in Beziehung zu PartnerInnen, mimischer und gestischer Ausdruck, Bühnenpräsenz, Körpersprache, Sprechtechnik, Stimmtraining
- Förderung der Rollenvielfalt, des persönlichen Spielraums: Spiel, Improvisation & gelenkte, freie Improvisation, Rollenspiel & Szenengestaltung im freien und gelenkten Rollenspiel, Authentizität der Rollengestaltung in Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit

2) Inhalte

- Spielvorlagen (Spiel mit Texten, Spiel mit Materialien)
Spielformen:
- körperorientierte Spielformen: Pantomime, schwarzes Theater, Bewegungstheater, Tanztheater, Maskenspiel, Commedia dell' Arte, etc.
- textorientierte Spielformen:
Dramen, dramatische Kurzformen (Minidramen), Kabarett, szenische Lesung, etc.
- musikorientierte Spielformen:
Musical, Revue, Tanztheater, etc.
- figural orientierte Spielformen: Figurentheater, Objekttheater, etc.

Berichte

Theaterpädagogiklehrgang: Spielen, was ist, verändert die Welt
Im Oktober 2008 erhielten die 21 Absolventen/innen ihr Zertifikat. Es war bereits der vierte Lehrgang mit dem inhaltlichen Schwerpunkt auf politischem, sozialem, emanzipatorischen Theater. Die Absolventen/innen zeigten bei der Präsentation ihrer Praxisarbeiten in eindrucksvoller Weise, wie der Transfer der im Lehrgang vorgestellten und ausprobierten Methoden ins eigene Berufsfeld gelingen kann. Im Feber 2010 startet wieder ein neuer Lehrgang.
"Spielen, was ist, verändert die Welt" - Lehrgangsbericht

Theaterpädagogik plus: „Prinzip Begegnung – Begegnung von Prinzipien“
Im Juni 2007 startete der Lehrgang "Theaterpädagogik plus" mit 12 Teilnehmer/innen. In mehreren theaterpraktischen Seminaren mit dem Schwerpunkt auf Schauspieltraining, einer Einheit zu aktuellen theaterpädagogischen Ansätzen und eigener Standortbestimmung und schließlich mit einem Inszenierungsprojekt bietet er für AbsolventInnen von Basislehrgängen die Möglichkeit, ein vom deutschen BUT (= Bundesverband für Theaterpädagogik) anerkanntes Zertifikat als Theaterpädagogin /-e zu erhalten.
Theaterpädagogik Plus-Lehrgangsbeschreibung

Diverse Berichte zum Downloaden!

Konfliktbearbeitung in der Realität

Was bringt Philipinische Stockkampfkunst
Artikel Theaterpädagogiklehrgang
Bericht vom 17. Weltkongress Drama in Education: Vom Impuls zum Drama

Aktuelle Veranstaltungen

Lehrgang Theaterpädagogik "Spielen, was ist, verändert die Welt", 5. Durchgang, Start: Feber 2010
Theaterpädagogiklehrgang: "Spielen, was ist, verändert die Welt", 2010-2011
Hamlet - Ein Held? Szenische Interpretation mit Ingo Scheller
Bericht zum Downloaden


Theaterpädagogik plus: Lehrgangsbericht Bericht über die einzelnen Lehrgangsseminare und ihre Inhalte
Theatrpädgogik plus: Inszenierungswerkstatt Interview mit Ann Dargies, der Regisseurin des Inszenierungsprojektes, über ihre Arbeitsphilosophie


Grundtvig - Theaterpädagogik in der Erwachsenenbildung
Drei Länder - insgesamt sechs Institutionen - beschäftigen sich für den Zeitraum von drei Jahren mit diesem Thema.

Bericht zum downloaden Artikel: Dramatechniken "Theater bildet"!