Ein Engel namens Blasius

Ländliches Lustspiel von Andrea Döring

ID# 344-18
Verlag Köhler
Akte 3
Dekorationen 1
Männer 5
Frauen 4
Kinder 0
Personen 9

Der Bauer Toni lebt alleine mit der Haushälterin Hertha auf seinem Bergbauernhof. Nachdem ihn seinen Freundin sitzen hat lassen, fällt er in ein tiefes Loch. Er kümmert sich nicht mehr um seinen Hof und die schon gebrechliche Hertha schafft auch nicht alles alleine. Zum Glück hält sein Freund und Nachbar Markus noch zu ihm, der wenigstens das Vieh versorgt. Die neugierige Nachbarin Kathi trägt zwar jeden Tratsch ins und aus dem Haus, unterstützt Hertha aber auch, indem sie ihr die Einkäufe erledigt und die junge Loni als Haushaltshilfe auf den Hof bringen will. Aber Toni will keine junge Frau um sich haben. Nur Bertl, einen Studenten, der einen Ferienjob sucht, akzeptiert er letzendlich notgedrungen als Hilfe. Der Großbauer Hintermoser versucht sich die Situation von Toni zunutze zu machen. Er möchte ihm seinen Hof abluchsen, um einen Golfplatz zu bauen, wenn es sein muss auch durch eine Hochzeit seiner übriggebliebenen Schwester Franziska mit Toni. Die Lage von Toni verschlechtert sich von Tag zu Tag, scheint sogar aussichtslos zu werden, er trinkt nur noch und kümmert sich um nichts. Wieder einmal im Delirium, sieht er plötzlich eine Gestalt in eiem weißen Nachthemd. Sehr bald wird ihm bewusst, dass es sich dabei nicht um eine Halluzination handelt. Es ist Blasius sein Schutzengel, nur Toni kann ihn hören und sehen. Für die anderen wird Toni zum hoffnungslosen Fall, da er jetzt offentsichtlich auch noch Selbstgespräche führt. Als nun Hintermoser mit seiner Schwester wieder erscheint, um Toni nun endgültigt um seinen Hof zu bringen, erweist sich Blasius als Retter. Mit allerhand Streichen und listigen Spitzbüberein schafft er es, die beiden zu vertreiben und Toni wieder auf den richtigen Weg zu bringen.