A gmahde Wiesn

Komödie von Reinhard Seibold

ID# 527-12
Verlag MundArt
Akte 3
Dekorationen 1
Männer 3
Frauen 4
Kinder
Personen 7

Nepomuk Kastlmeier ist in der Gemeinde und bei seinen Spezln trotz seines "anrüchtigen" Broterwerbs ein geachteter Mann; denn er verdient mit dem Verleihen von Toilettenhäuschen eine Menge Geld. Nur zuhause hat er es mit seinem "Weiberregiment" nicht leicht. Seine verschwenderische Frau Anna, die sich ständig zankenden Töchter Gloria und Jasmin und die - ab und zu, aber immer im unrechten Moment - schwerhörige Oma nerven ihn gewaltig. Wer könnte es ihm verdenken, daß er sich in außerhäusliche Aktivitäten und Zerstreuungen flüchtet. So ist er ist er zum Beispiel der Wettkönig im ganzen Gäu, denn er hat noch nie eine Wette verloren. Dieser Titel scheint nun gehörig in Gefahr, als er wettet, daß seine Tochter Gloria nicht vor ihrem 25. Geburtstag heiraten wird. Dies genau hat sich nämlich das verzogene und schon unter Torschlußpanik leidende Töchterlein in den Kopf gesetzt. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Anna wird nun mit aller Macht ein entsprechender Kandidat gesucht und auch bald gefunden: Graf Bruno von Tanelle, ein Aristokrat, ist so recht nach dem Gusto der beiden. Wenn diese Hochzeit überhaupt verhindert werden kann, dann nur mit Hilfe seines Freundes Charlie Brummer. Doch auf was läßt der arme Charlie sich da ein! Dieses Unterfangen ist alles andere als die von Nepomuk versprochene "gmahde Wiesn". In dem Bemühen, den Schwiegersohn in spe auszuschalten, stolpert er von einer Kalamität in die andere. Und nun soll er sich sogar noch duellieren! In letzter Minute hat er einen rettenden Einfall und sorgt so für ein überraschendes Ende. (Verlag)

A gmahde Wiesn