Ein Sommernachtstraum

Lustspiel von William Shakespeare

ID# 161-21
Verlag Reclam
Akte
Dekorationen
Männer 13
Frauen 7
Kinder
Personen 20

deutsche Übersetzung von August Wilhelm Schlegel

Ein Planspiel der Liebe:
Lysander und Demetrius lieben Hermia, die aber mag nur Lysander, soll jedoch auf Befehl ihres Vaters Demetrius heiraten, in den wiederum Helena verliebt ist.

Die vier jungen Liebenden fliehen aus Verzweiflung just in jenen Wald, in dem Squenz mit ihren Kumpanen ein Theaterstück einstudiert, das sie auf der Hochzeit des Herzogs darbieten wollen.
Und eben dieser Wald wird von Elfenkönig Oberon regiert, der jedoch steckt mitten im Liebes-Zwist mit seiner holden Frau Titania, weil die sich ihm schon seit Tagen verweigert.
Genau deshalb beauftragt er seinen treuen Diener Puck, ihm eine Wunderblume zu bringen. Der Saft dieser Blume – auf die Augen von Schlafenden geträufelt – bewirkt, dass sich der- oder diejenige im Moment des Erwachens in das erste Lebewesen verliebt, das er oder sie erblickt.
So will er sich einerseits an Titania rächen und zugleich unter den Menschenpaaren die Liebeswirren zum Guten wenden.
Doch leider verwechselt der arme Puck so einiges und es kommt alles ganz anders als gedacht. Im Wald ist somit das Gefühls- und Liebeschaos perfekt und nimmt unaufhaltsam seinen Lauf …

 

Sommer. Nacht. Traum. … 

Schon der Stücktitel ist eine einzige Verheißung.
Es ist Shakespeares großes Stück über Sehnsucht und übersinnliche Fantasie, über die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit. Uraufgeführt irgendwann zwischen 1595 und 1598 gehört es zu den meistgespieltesten und bekanntesten Werken des wahrscheinlich berühmtesten Dramatikers der Neuzeit.
Es erzählt einerseits von einer Welt, in der das Individuum um seine persönliche Freiheit kämpfen muss. Andererseits jedoch von einem Wald, in dem die bestehenden Gesetze außer Kraft gesetzt sind, einem Ort, an dem theatralisch und sinnlich alles möglich ist.
Buntes Treiben statt autoritärem Stillstand. Die Kraft der Natur und unterdrückte Energien entladen sich, sie befreien von Normen, Gesetzen und Hierarchien zugunsten des jugendlichen Lebens und Liebens.
Sommerglut, Täuschungen, Einbildungskraft, Magie, Spuk, Ausgelassenheit, Verzauberung und lustvolle Verwirrung. Ein Stück, in dessen Zentrum die Suche nach und die Definition von Liebe stehen.
Der Traum einer Sommernacht …